Das neueste Parfum von Stora Skuggan, PINE, gehört zu den zehn Finalisten der Art and Olfaction Awards in der Kategorie Artisan. Die Art and Olfaction Awards gelten als die renommiertesten internationalen Auszeichnungen der Nischenparfümbranche — von der New York Times als „die Oscars der unabhängigen Parfümerie“ bezeichnet. Auf die Shortlist zu kommen ist eine besondere Ehre, angesichts des ehrgeizigen Auswahlverfahrens, bei dem eine Jury aus Branchenexperten alle Kandidaten durch Blindverkostung bewertet. In den letzten Jahren erlebte die Nischenparfümerie einen Boom; 2024 verzeichnete eine Rekordzahl an Einreichungen, die die Jury monatelang beschäftigte — zu den besten zehn allein auf Grundlage des Duftes zu gehören, ist eine außergewöhnliche Anerkennung. Mit Silphium als Finalist im Jahr 2018 ist Stora Skuggan das erste skandinavische Parfumhaus, das eine zweite Nominierung erhält. Keine geringe Leistung.
Die Kategorie Artisan ist Marken gewidmet, bei denen die Parfums im eigenen Haus von den Machern selbst entwickelt werden, ohne Auslagerung an externe Parfümeure.
Der Parfümeur hinter PINE ist Tomas Hempel.
ÜBER PINE
PINE ist das achte Parfum von Stora Skuggan. Dieser Duft entfernt sich von den konzeptuellen Mythen der Marke (unerklärliche, dröhnende Geräusche, bis zur Ausrottung geerntete Gewürze oder daumensaugende Götterbabys) und konzentriert sich ganz auf eine einzige Note anstelle einer Geschichte. In der Parfümerie wird dies als Soliflore bezeichnet, ein Begriff, der von einer Vase stammt, die für eine einzige Blume entworfen wurde.
In diesem Fall… eine Vase, die einen riesigen Baum enthält.
Während das Konzept minimalistisch ist, ist der Duft monumental, entworfen, um alle Facetten der Kiefer zu evozieren: von den frischen Trieben, über den süßen und sakralen Duft des Harzes, bis hin zum trockenen, holzigen Aroma von Rinde und den am Waldboden liegenden Nadeln.
Kurz gesagt: es ist PINE. Es riecht nach PINE. Und was die Zutaten betrifft, sind viele nötig, um eines der größten Lebewesen der Welt darzustellen — eine Komplexität, die die Jury offenbar erkannt hat.

