Wussten Sie schon? Entgegen der landläufigen Meinung haben Düfte der Familie der Duftstoffe "Fougère" keine wirkliche Verbindung zu der Farnpflanze, deren Namen sie tragen.
Der Begriff bezieht sich eigentlich auf eine olfaktorische Struktur, die 1882 geboren wurde, als Paul Parkett den legendären Fougère Royale für Houbigant kreierte. Durch die Mischung von Lavendel, synthetischen Tonkabohne und holzigen Noten legte er den Grundstein für eine aromatische Architektur, die zur Ikone werden sollte – die Essenz eleganter maskuliner Parfums, die an die Frische traditioneller Rasierseifen erinnert.
Seitdem hat sich der Fougère unaufhörlich weiterentwickelt: von zeitlosen Klassikern wie Green Irish Tweed oder Masculin Pluriel bis hin zu mutigen Neuinterpretationen wie Why Not a Fougère von Mark Buxton mit seinen grünen Akzenten von Engelwurz und Salbei oder Oud for Greatness, das den Fougère in holzigere und sinnlichere Gefilde katapultiert.

